Starte mit einer klaren Behauptung, gib eine knappe Begründung und lande mit einem konkreten Beispiel. Diese Abfolge wirkt vertraut, leicht nachvollziehbar und zugleich präzise. In sechzig Sekunden passt sie elegant, verhindert Abschweifen und gibt dir Sicherheit, selbst wenn du die Fragestellung erst im Moment hörst.
Würfle drei beliebige Wörter und erzähle eine Mini-Geschichte, die sie sinnvoll verknüpft. Das trainiert Flexibilität, Humor und gedankliche Brücken. Achte auf eine klare Wendung und ein Bild zum Schluss. Der Überraschungseffekt wirkt magnetisch und bleibt im Gedächtnis, selbst bei nüchternem Business-Publikum.
Ähs, Oders und Also sind oft Atemsucher, keine Faulheit. Nimm dich für eine Minute auf, klatsche bei jedem Füllwort, und ersetze es durch einen Atemtakt. So bleiben Pausen hörbar, Sinnlinien klar und der Abschluss pointiert. Mit Übung reduziert sich das unbewusste Polstern deutlich, ohne Steifheit zu erzeugen.
Wenn dir mitten im Satz die Idee entwischt, sichere dich mit Ankern: Leitsatz vorweg, zwei Gründe, ein Beispiel. Fällt etwas aus, bleibst du trotzdem verständlich. Trainiere außerdem das Umschalten: Formuliere den Kern in einem Satz neu und führe elegant zum Ende, statt abzubrechen.
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